Verbesserung der Akustik im Treppenaufgang, Foyer und Meetingraum der VEMA GmbH in Krauchenwies-Göggingen unter Berücksichtigung der besonderen Bestimmungen für die Montage in einer Lichtkuppel.

Die Firma VEMA war 2013 in ein neues Gebäude in der Krauchenwieser Teilgemeinde Göggingen gezogen. Die moderne Architektur mit vielen glatten Oberflächen, Stahl und Glas sorgte allerdings an einigen Stellen für Nachteile in der Raumakustik. Besonders im Treppenaufgang und im Foyer erwies sich dies als besonders störend: Durch die hohe Glaskuppel über dem Aufgang entstand ein akustischer Ping-Pong Effekt und der Nachhall erzeugte eine erhebliche Geräuschkulisse.

Die Installation der Deckenlösung für den Treppenaufgang erfolgte direkt in die Lichtkuppel. Wichtig war, hierbei auch die Brandschutzbestimmungen zu erfüllen: Die Entrauchungsklappen in der Kuppel dürfen nicht zugehängt werden. Unsere Module sind für diese Anforderungen perfekt geeignet, da sie offen gestaltet sind und so nur ca. 28% der Kuppel bedeckt ist. Die Raumakustik allerdings profitierte von den vier WAVE connected absorber mit einer Länge von 5950mm erheblich. Und auch optisch wurde der moderne Treppenbereich nochmals zusätzlich aufgewertet. Auch im Foyer, in dem wir 7000 mm lange 2250 mm breite Module montiert haben, sind Telefongespräche und der Empfang von Besuchern nun ohne hallende Akustik möglich.

Darüber hinaus haben wir auch den Meetingraum des Unternehmens mit einer Akustikdecke aus vier WAVE single absorber ausgestattet. Hierbei bestand die besondere Herausforderung darin, dass die bereits bestehende Lampe exakt in der Mitte dieser Module platziert sein sollte. Um die Belüftung des Raumes freizuhalten, wurden die Module außerdem sehr hoch aufgehängt. Alle drei Akustiklösungen wurden innerhalb eines Projektzeitraums von eineinhalb Wochen realisiert, ohne dass der laufende Betrieb dafür eingeschränkt werden musste.

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